Downshifting statt Bournout

Die Angst um den Job ist einer der größte Stressauslöser des Arbeitnehmers. Ständige Erreich-barkeit, lange Arbeitstage und stetiger Leistungsdruck führen bei vielen Arbeitnehmern zum Bournout-Syndrom. Eine neue Lebensstrategie soll Abhilfe schaffen -Downshifting – einen Gang zurückschalten und unnötigen Ballast abwerfen, dass ist das Motto. Na und wo kommt`s her? Natürlich aus den USA, aber das könnte doch wirklich einmal was Gutes sein. Statt auf der Karriereleiter einen Schritt nach oben lieber etwas zurücktreten, die Arbeitszeit verkürzen und dafür Zeit haben, für die Familie, für Freunde und für Hobbys auf die man aus Karrieregründen verzichten musste obwohl es vielleicht schwer gefallen ist. Downshifting als Weg zum einfachen, aber guten Leben.

Bournout = Managerkrankheit?

Bournout wird oft als die Managerkrankheit bezeichnet. Untersuchungen haben gezeigt, dass nur sehr wenige Manager unter dieser Krankheit leiden. Sie ist bei weitem öfter unter jenen Menschen zu finden, die sehr wenig Geld verdienen. Diese können sich meist auf Grund ihres geringen Einkommens keine Erholungsurlaube leisten und können sich auch nicht leisten in den Krankenstand zu gehen. Wenn diese sich länger als 4 Wochen krank melden, so verlieren diese den Arbeitsplatz. Wenn ein Manager jedoch für 1 Jahr in den Krankenstand geht, so ist dies kein Problem. Dadurch ist dann nur das Bournout unter den Managern so stark bekannt, da sich diese das Bournout leisten können. Ander Menschen mit Bournout werden werden vom System oft als „Unwillig zum Arbeiten“ bezeichnet.

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